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Wie Du ihn überwindest

Was tun, wenn der Schweinehund sich meldet

1. Klein anfangen.
Beginne mit Maßnahmen, die möglichst wenig Zeit in Anspruch nehmen und keine große Überwindung kosten. Wähle zum Beispiel immer die Treppe anstelle des Aufzugs oder steige eine Station früher aus dem Bus oder der Bahn aus.

2. Klare Ziele setzen.
„Ich will mich mehr bewegen“ hat in der Vergangenheit auch nichts geändert. Deine Ziele sollten möglichst spezifisch und messbar sein. Zum Beispiel: „In den nächsten vier Wochen fahre ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit.“

3. Träumen erlaubt.
Stelle Dir möglichst bildhaft vor, wie es sein wird, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Male Dir zum Beispiel aus, wie stolz Du sein wirst, wenn Du locker eine halbe Stunde am Stück joggst. Diese Methode verwenden auch Leistungssportler, um positive Gefühle zu erzeugen und so ihre Ziele zu erreichen.

4. Anker setzen.
Ändere zum Beispiel das Computerpasswort in „Treppensteigen“, stell eine tägliche Handyerinnerung mit Deinem Ziel ein oder hänge Dein persönliches Wunschbild an den Kühlschrank. So hast Du es jeden Tag vor Augen.

5. Hürden aus dem Weg räumen.
Wenn Du am nächsten Tag Sport machen willst, pack Deine Tasche schon am Abend und nimm sie mit zur Arbeit.

6. Gemeinsam mehr bewegen.
Such Dir Gleichgesinnte, dann kannst Du Dich nicht so leicht drücken. Hilfreich ist es auch, einen „Coach“ im Freundeskreis zu suchen, jemand der Dich motiviert, wenn Du mal einen Durchhänger hast.

7. Freude an der Bewegung.
Du kannst noch so motiviert sein: Wenn Du nicht gerne spazieren gehst, werden gute Vorsätze nicht lange vorhalten. Such Dir deshalb eine Sport- oder Bewegungsart, die Dir Freude bereitet.

8. Erfolge feiern.
Jeder Teilerfolg auf dem Weg zum großen Ziel ist ein Grund, stolz zu sein. Belohne Dich mit etwas, dass Dir Freude bereitet und mach Dir Deinen Erfolg bewusst.

9. Fortschritte sichtbar machen.
Fitnesstracker und Apps helfen dabei, Ziele zu erreichen, indem sie Dein aktuelles Bewegungspensum anzeigen und Dich motivieren, die fehlenden Schritte zu machen.

10. Niederlagen akzeptieren.
Auf Deinem Weg zu mehr Fitness wird es auch mal Rückschläge geben. Das ist völlig normal. In solchen Momenten hilft nur „Weitermachen“. Führe Dir Dein Zielbild vor Augen und stell Dir vor, wie gut es sich anfühlen wird, wenn Du es erreicht hast.

11. Keine Diskussionen.
Wenn der innere Schweinehund sagt: „Du brauchst keine Bewegung“, dann hör nicht auf ihn. Fang am besten gar nicht erst an, mit ihm zu diskutieren. Er wird 1.000 Gründe gegen Sport und Bewegung finden. Schalte einfach Deinen Kopf aus und tue, was Du Dir vorgenommen hast.

Der 5-Minuten Guide